Rezension zu "Kirschroter Sommer" von Carina Bartsch

5. August 2015


Einband: Taschenbuch
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 25.01.2013
Meine Wertung: 4 Blumen
Verlag: rowohlt
Würdest du deiner ersten Liebe eine zweite Chance geben? Die erste Liebe vergisst man nicht. Niemand weiß das besser als Emely. Nach sieben Jahren trifft sie wieder auf Elyas, den Mann mit den leuchtend türkisgrünen Augen. Der Bruder ihrer besten Freundin hat ihr Leben schon einmal komplett durcheinander gebracht, und die Verletzung sitzt immer noch tief. Emely hasst ihn, aus tiefstem Herzen. Viel lieber lenkt sie ihre Aufmerksamkeit auf den anonymen E-Mail-Schreiber Luca, der mit seinen sensiblen und romantischen Nachrichten ihr Herz berührt. Aber kann man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben?


Was mir weniger gut gefallen hat waren die Hauptpersonen. Wobei Elyas ein wenig besser war :) An manchen Stellen kamen sie mir total naiv und kindlich vor und dachten einfach nicht nach. Anfangs kamen sie etwas oberflächlich rüber, was sich aber im Laufe der Geschichte ändert.

Die Liebesgeschichte an sich war relativ okay. Leider merkt man im ersten Teil noch nicht so viel davon. Eher gehen sie sich die ganze Zeit an den Kragen.Am Besten hat mir der Schreibstil von Carina Bartsch gefallen. An viele Stellen hat sie meinen Humor genau getroffen und ich musste lachen. Manchmal sogar laut, weil der Schlagabtausch zwischen den beiden einfach so witzig ist!
Dieses Buch strotzt nur so von Sarkasmus. Also, wenn man was zum Lachen braucht, ist dieses Buch genau das Richtige. Doch in diesem Buch sind auch ein paar ernste und schöne Stellen. Ein paar findet ihr bei den Zitaten. 
Die Handlung war nicht so anspruchsvoll zu lesen. Ein gutes Buch für zwischendurch. Oft war es leider zu vorhersehbar. Und dann kommt da das Ende...man sollte am besten den zweiten Teil schon zu Hause haben, denn es lohnt sich!



Ein guter Roman mit kleinen Mängeln, viel Humor und einer netten Liebesgeschichte.






Hier ein paar schöne Zeilen aus "Kirschroter Sommer":


Ein Kompliment. Keine Beleidigung der Welt konnte eine so furchtbare Wirkung wie ein Kompliment haben.

Dabei waren doch gerade Bücher eins der kostbarsten Geschenke auf Erden. Kunstvoll aneinandergereihte Wörter, die zu einer Melodie wurden und sich in Bilder verwandelten. Weiße, leere Blätter, auf denen Welten größer als das Universum entstanden. Welten, die Menschen in ihren Bann zogen und alles um sich herum vergessen ließen.

Ich habe gelernt, dass es zwischen Liebe und Liebe Unterschiede geben kann.

Lernen ist wichtig, und du wirst in der Zukunft sicher von einem guten Studienabschluss profitieren. Aber es gibt noch eine Sache, die viel wichtiger als all das ist, und die nennt man Leben.

Gedanken fragen leider nicht um Erlaubnis.


Und manche Menschen verstecken sich hinter einer Maske, weil sie Angst haben verletzt zu werden.

Was ich zu verlieren hatte? Nicht viel, nur eine völlig unbedeutende Kleinigkeit. Mein Herz.




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